KULAP & Kiebitz

Seit dem 14.01. bis zum 24.02. können wieder Förderungen im Rahmen des Bayerischen Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) beantragt werden. Neu dabei ist die verkürzte Laufzeit der Maßnahmen auf vier Jahre. Gerade auf ertragsschwächeren Standorten (nassen Maisäckern) oder bei schwierig zu bewirtschaftenden Bereichen (oft können die guten Bereiche normal weiterbewirtschaftet werden) lohnt sich ein Blick in die KULAP-Förderung.

Liegt die Fläche in einem Kiebitz-Gebiet, gibt es für die verspätete Maisaussaat 500 € pro ha oder für die einmalige Herstellung von Rohboden mit anschließender Bewirtschaftungsruhe vom 15.03. bis zum 30.06. 680 € pro ha. Der Bereich kann zwischen 0,5 bis 2 ha groß sein und die Positionierung auf der Fläche frei gewählt werden. Pro Betrieb können bei dieser Maßnahme bis zu 5 ha gefördert werden.

Neben insektenschonender Mahd mit Messermähwerk (60 €/ha), extensiver Grünlandnutzung mit Schnittzeitpunkt ab 01.07. (370 €/ha), Streifen-/Direktsaatverfahren bei Reihenkulturen (80 €/ha), Anbau von Wildpflanzenmischung (450 €/ha) oder Umwandlung von Ackerland in Grünland in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten (400 €/ha) gibt es noch viele weitere KULAP-Maßnahmen, mit denen Ertragsausfall ausgeglichen und etwas für die Natur getan werden kann.

Bei Fragen zu KULAP oder anderen Fördermöglichkeiten helfen wir gerne weiter.